CMC M-098 Mercedes Benz W 154, #16 Seaman, GP Germany 1938Einfach bemerkenswert, dieses aus 530 Einzelteilen gefertigte Modellfahrzeug. Lassen Sie sich in seinen Bann ziehen. Ihr Blick läuft entlang der schier endlosen Frontpartie des W 154, hin zu der filigran gearbeiteten Aufhängung der hintern Räder und schweift schließlich ab in das detailgetreu gearbeitet Cockpit mit dem stoffbezogenen Fahrersitz. Entdecken Sie viele weitere Details, die markantesten haben wir Ihnen unter dem Top Modell - Details aufgelistet. Lesen Sie in der Historie, weshalb der W 154 seinen Vorgänger den W125 ablöste und mit Ihm der Vorstoß in eine neue Rennklasse erfolgte. Ein Modell des Mercedes Benz W 154 von CMC ist Rennsportgeschichte zum anfassen. Hier nun die von Richard Seaman 1938 beim großen Preis von Deutschland gefahrene Startnummer 16 in limitierter Auflage. Modellauto Daten: Art: Fertiges Modellauto, handmontiertes Präzisionsmodell Hersteller: cmc modelcars exklusive Modellautos Maßstab: 1:18 Art.-No.: M-098 Teile: > 530 Limitierung: 3.000 Modellauto Details: - Cockpit - Sitz mit echtem Textilbezug
- Armaturenbrett mit präzise dargestellten Rundinstrumenten
- Handmontiert aus über 530 Teilen
- Abnehmbare Motorhaube
- Filigran nachgebildete Speichenräder mit Speichennippeln und authentischer Bereifung
- Handgefertigte Kühlermaske aus Edelstahl einzeln verlötet
- Abnehmbare Motorhaube
- Originalgetreue Nachbildung des 12 Zylinder Reihenmotors mit vielen Details
Fahrzeughistorie: Die Überlegenheit der deutschen Rennwagen auf den Rennstrecken dieser Welt war so dominant, dass man im Prinzip nur noch von einem Rennduell der Boliden von Mercedes Benz und der Auto Union sprechen konnte. In der Folge führte dies zur Schaffung einer neuen Formel 1 Klasse, in der der max. Hubraum der antretenden Fahrzeuge 3,0 Liter betragen durfte. In Vorbereitung auf diese neue Formel 1 Klasse, wurde bei Mercedes seinerzeit unter der Leitung der Direktoren Wagner und Uhlenhaut, schon 1937 mit der Neuentwicklung eines Dreiliter Rennwagens begonnen. Dies war quasi die Geburtsstunde des neuen Mercedes Benz W 154, der jedoch in Bezug auf Fahrwerk und Rahmen dem W 125 sehr ähnlich war. Wesentliche technische Änderungen in Bezug auf den Antriebsstrang ermöglichten jedoch eine flachere Sitzposition des Fahrers und eine niedrigere Karosserie. Für den W 154 wurde eine neuer, kurzhubiger V-12-Motor entwickelt, der bei einem Hubraum von 2.962 ccm³ 485 PS bei 8.000 U/min. leistete. In den späteren Aggregaten kamen zwei Roots-Kompressoren zum Einsatz, die einen besseren Drehmomentverlauf bei niedrigeren Motordrehzahlen ermöglichten. Die Rennfahrer Caracciola, Lang, von Brauchitsch und Seaman fuhren mit dem W 154 von Sieg zu Sieg. 1938 wurde Caracciola Europameister. Beim großen Preis von Frankreich gab es sogar einen dreifachen Triumph: von Brauchitsch wurde Sieger, er gewann vor Caracciola und Herman Lang, der den Dritten Platz belegte. Ein furioser Erfolg, der den W 154 zum großen Sieger von Frankreich kürte. (Richard „Dick“ Seaman, Jahrgang 1913 war in der Vorkriegsära einer der talentiertesten britischen Rennfahrer jener Zeit. Dies blieb auch dem Hause Daimler-Benz nicht verborgen und Alfred Neubauer, der damalige Rennleiter von Mercedes nahm Dick Seaman im Jahre 1937 als Werksfahrer unter Vertrag. Seaman war damit neben den Stammfahrern Caracciola, von Brauchitsch und Lang als vierter Fahrer in die Crew aufgenommen. Der 24. Juli 1938 sollte für Dick Seaman im wahrsten Sinne des Wortes eine glanzvolle Sternstunde werden. An diesem Tag wurde vor ca. 350.000 Zuschauern der Große Preis von Deutschland auf dem Nürburgring ausgetragen. Dick Seaman gewann dieses Rennen nach hochdramatischem Verlauf auf einem Mercedes-Benz W154 mit der Start-Nr. 16 und einer grün lackierten Kühlermaske als weit sichtbares Erkennungsmerkmal seines Boliden. Dick Seaman konnte stolz auf diesen Erfolg sein, den er durch fahrerisches Können und seine besonnene Art mehr als verdient hatte. Knapp ein Jahr später, 1939 beim Rennen in Spa ereilte den jungen sympathischen Rennfahrer sein Schicksal. Bei strömendem Regen weit in Führung liegend, erlitt er einen Unfall, der für ihn tödliche Folgen hatte.) Technische Daten des Original-Fahrzeugs: V-12-Motor mit zwei Roots-Kompressoren Hubraum: 2.962 cm³ Bohrung x Hub: 67 x 70 mm Leistung 485 PS bei 7.400 U/min. Getriebe: 5 Gang Radstand: 2.730 mm Spur vorn: 1.470 mm Spur hinten: 1.410 mm Höchstgeschwindigkeit: über 320 km/h
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